Kulturförderung – Digitale Experimente

Lost in the Funhouse

© Moritz Bernoully

Autor:in: Aventis Foundation

26.4.2024

Für seine jüngsten Ausstellung „Lost in the Funhouse“ im saasfee*pavillon (16. Februar bis 10. März 2024) schuf der Künstler Tobias Krämer eine Reihe von Geräten und Strukturen, die darauf abzielten, die Besuchenden in ihrer Orientierung und Wahrnehmung herauszufordern. Momente der Orientierungslosigkeit wurden provoziert und die eigene Körperwahrnehmung sinnlich forciert. Es vermischten sich Realität, Erinnerung und Fiktion.

Die Skulptur „State of Euphoria“ interagiert zum Beispiel akustisch und visuell mit ihrer Umgebung, durch Schwingungen der Spiegelbleche entsteht ein rhythmischer Klangteppich. Die mechanische Bewegung und anthropomorphe Dimension verweisen auf Technologie und den menschlichen Körper. „Lost in the Funhouse“ zeigte außerdem vergrößerte Gipsmarken ohne klar definierten Zweck, verunsichert durch Maßstabsspiel und suggestive Formen, wie ein potenziell gefährliches Auge auf einer Münze.

Die Arbeit Krämers ist eine pointiert reflexive Meditation über die psychophysiologischen Effekte, die durch das Spiel mit der Wahrnehmung ausgelöst werden. Verzerrung, Verschiebung und Bewegung sind die Matrix seiner Installationen. Die Ausstellung wurde gefördert im Rahmen der Förderreihe „Digitale Experimente“ der Aventis Foundation.

Projekt

Ausstellung „Lost in the Funhouse“

Förderpartner/in

saasfee*pavillon e. V.

Ort

Frankfurt am Main