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Kulturförderung – Klang

Klang für Verständigung

© Peter Adamik

18.9.2026

Die Berliner Waldbühne leuchtet in einem Sommerabend, der noch lange nachklingt: Am 13. August 2026 brachte das West-Eastern Divan Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim gemeinsam mit dem Cellisten Yo-Yo Ma Antonín Dvořáks elegisches Cellokonzert h-Moll und Schumanns heitere „Rheinische“ Symphonie zur Aufführung – ein Programm, das ganz zur Sommerabendstimmung passte.

Das West-Eastern Divan Orchestra vereint junge Musikerinnen und Musiker aus Israel, Palästina sowie weiteren Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten steht ihr gemeinsames Musizieren für eine Haltung, die auf Zuhören, das Aushalten von Unterschieden und das Schaffen von Verbindendem im Zusammenspiel setzt. Diese Idee prägt auch die Zukunft des Orchesters: Im demokratisch gewählten Orchestra Committee vertreten Musikerinnen und Musiker aus verschiedenen Herkunftsregionen ihre Perspektiven und gestalten die Entwicklung des Ensembles gemeinsam mit.

Der Abend in der Waldbühne als Zeichen der Verständigung, getragen von musikalischer Exzellenz und großer Spielfreude. Ein Projekt, das auf besondere Weise zeigt, welche gesellschaftliche Kraft Kultur entfalten kann. Vom 17. bis 28. September setzt das West-Eastern Divan Orchestra seine Sommerkonzertreise mit weiteren Konzerten in Europa fort.

Die Aventis Foundation fördert das Projekt im Rahmen der Förderreihe „Klang“.

„Wenn Musik brücken baut“/ ARD-Mediathek

 

Projekt

Das Waldbühnenkonzert

Förderpartner/in

Daniel Barenboim Stiftung

Ort

Berlin

© Jakob Tillmann
© Jakob Tillmann
© Jakob Tillmann
© Jakob Tillmann