3.3.2026
Wenn sich die Ofentüren öffnen und warmes Licht auf frisch gebranntes Porzellan fällt, wird aus Pulver Form. Seit dem 15. Oktober 2025 arbeiteten Jungwoon Lee, Mengya Zhao und Derk Roelofsen in der Höchster Porzellan-Manufaktur (HPM) an eigenen Projekten – nun ist die vierte Runde des internationalen Residency-Programms abgeschlossen.
Getragen von der Hochschule für Gestaltung Offenbach (HfG), dem Land Hessen, der Crespo-Stiftung und der Aventis Foundation bietet das Programm Raum für künstlerische Forschung mit dem Werkstoff Porzellan. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten entwickelten in enger Zusammenarbeit mit Lehre und Produktion neue Form- und Materialkonzepte. Im Dialog mit dem Expertenteam der Manufaktur sowie Lehrenden aus Kunst und Design verbanden sie traditionelle Verfahren mit experimentellen Ansätzen.
Die Residency 4.0 bot Raum für konzentriertes Arbeiten zwischen Technologie, Wissenschaft und Kunst. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erlebten die Monate in Frankfurt-Höchst als wichtigen Impuls für ihre künstlerische Entwicklung und betonten besonders den offenen, kollegialen Austausch vor Ort. Auch das Team der Manufaktur zieht eine positive Bilanz: Die Zusammenarbeit war intensiv, produktiv und von gegenseitiger Wertschätzung geprägt.
Einblicke in die entstandenen Arbeiten geben Bildstrecken sowie Videoporträts von Jungwoon Lee, Mengya Zhao und Derk Roelofsen, die ihre Projekte und Erfahrungen in der HPM vorstellen: https://www.hfg-offenbach.de/de/pages/page-title-100#residency-programm
Die Aventis Foundation fördert das Projekt im Rahmen ihres Förderbereichs „Ausgewählte Kulturprojekte“.
Höchster Porzellan Manufaktur Residency-Programm
Hochschule für Gestaltung Offenbach (HfG)
Offenbach am Main