Kulturförderung – Vielfalt

Verborgener Meister

@ Carl Schuch, Waldinneres beim Saut du Doubs, um 1886-1893 , Belvedere, Wien

15.9.2025

Ein stilles Atelier, eine Leinwand voller Farben – und doch kaum ein Name, den viele kennen: Carl Schuch. Der österreichische Maler (1846–1903) gilt als einer der bedeutendsten „Unbekannten“ des 19. Jahrhunderts. Rastlos zog er durch Europa, wandte sich kompromisslos der Malerei zu und entzog sich nationalen Zuschreibungen. Während er zu Lebzeiten fast unbeachtet blieb, würdigte die Kunstwelt sein Werk erst nach seinem Tod – bevor es erneut in Vergessenheit geriet.

Das Städel Museum in Frankfurt am Main widmet Schuch nun eine große Ausstellung: „Carl Schuch und Frankreich“ (24. September 2025 – 1. Februar 2026). Sie beleuchtet seinen künstlerischen Dialog mit Frankreich und zeigt den Kosmopoliten als eigenständige Stimme in der europäischen Malerei.

Begleitend bietet ein kostenloses Digitorial® vertiefende Einblicke. Das digitale Angebot führt online in zentrale Themen der Ausstellung ein, ergänzt sie durch kunst- und kulturhistorische Hintergründe und bereitet so auf den Museumsbesuch vor.

Gefördert von der Aventis Foundation und entwickelt von Schirn, Städel und Liebighaus, ist das Digitorial® längst ein etabliertes Format. Mit der Ausgabe zu Carl Schuch lädt es dazu ein, einen nahezu vergessenen Künstler neu zu entdecken – interaktiv, informativ und nah an der Kunst.
Hier geht es zum Digitorial®: https://schuch.staedelmuseum.de/

Die Aventis Foundation fördert das Projekt im Rahmen ihres Förderbereichs „Vielfalt“.

Projekt

Schuch Digital

Förderpartner/in

Städel Museum

Ort

Frankfurt am Main

@ Carl Schuch, Im Tal des Doubs (Felsige Waldlandschaft), Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München – Neue Pinakothek
@ Carl Schuch Äpfel auf Weiß, mit halbem Apfel, um 1886–1894, Frankfurt am Main, Städel Museum
@ Carl Schuch Der Rhododendronkorb („Der grüne Krug“), 1886–1894, Staatliche Kunstsammlungen, Gemäldegalerie Neue Meister, Dresden © Albertinum | GNM, Staatliche Kunstsammlungen Dresden / Jürgen Karpinski