DigitalFörderung

Mit der Förderreihe „Digitale Experimente“ unterstützen wir Projekte von professionellen Kulturinstitutionen, die sich mit der Verbindung von Kultur und Digitalisierung beschäftigen.

Die Förderreihe „Digitale Experimente“ geht 2026 in eine Kreativpause. Wir nutzen diese Zeit, um unser Programm weiterzuentwickeln und passgenauer auf die dynamischen Herausforderungen und Bedürfnisse der Kulturlandschaft auszurichten – insbesondere mit Blick auf Themen wie Künstliche Intelligenz und neue digitale Entwicklungen.

Unser Ziel: Mit frischem Konzept und zeitgemäßen Fördermechanismen wollen wir in 2027 Projekte noch gezielter, innovativer und nachhaltiger unterstützen. Damit möchten wir weiterhin kreative Experimente an der Schnittstelle von Kultur und Digitalisierung ermöglichen – und so gemeinsam den Kultursektor zukunftsfähig gestalten.

Sie können sich daher im Jahr 2026 nicht auf die Förderreihe bewerben. Wir freuen uns aber darauf, gemeinsam mit Ihnen in 2027 die Zukunft der digitalen Kultur zu gestalten!

  • maximale Fördersumme

    50.000 €

  • Nächste Bewerbungsphase

    voraussichtlich 2027

  • Region

    Deutschlandweit

Welche Projekte fördern wir 2026?

New Digital Traditions
Förderpartner/in: Fabmobil e.V.
Junge Menschen erlernen den kreativen und experimentellen Umgang mit Digitaltechnologien in offenen Summercamps für Digitale Experimente.

Club der Zukunft: Kollektive Resonanz – Natur wird Clubsound
Förderpartner/in: Kulturfreunde Centralstation e.V.
Eine begehbare Installation, in der sich Umwelt- und Naturklänge durch Bewegung des Individuums in eine immersive, tanzbare Klanglandschaft verwandeln.

Look! How to Read Photography
Förderpartner/in: C/O Berlin
Die digitale Toolbox ist ein Online-Format zur Förderung von Bildmedienkompetenz.

VM-1 – Open-Source Videomischer
Förderpartner/in: Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch
Ein Open Source Videomischer für die performativen Künste.

Make Us Visible @ Konzerthaus Berlin
Förderpartner/in: Konzerthaus Berlin
Augmented Reality macht Komponistinnen im Konzerthaus Berlin sichtbar – als künstlerische Antwort auf dem Weg hin zu einer gleichberechtigten Erinnerungskultur.

Ausstellung: The World Through AI
Förderpartner/in: Schirn Kunsthalle Frankfurt
Präsentation von Kunstwerken der 2010er-Jahre bis heute. Künstler*innen hinterfragen die zunehmende Präsenz der KI in unserer Gesellschaft.

Mein Gegenteil von Jetzt?
Förderpartner/in: Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Ein Reflexionstool bei dem die Besucher*innen in einen Dialog mit einer KI treten, die ihre Vorstellungskraft herausfordert und das scheinbar Unmögliche denkbar macht.

Digitale Experimente zu „Making of Dreigroschenoper“
Förderpartner/in: Berliner Ensemble GmbH
Schulung in digitalen und KI-gestützten Arbeitsweisen zum 100-jährigen Jubiläum der Dreigroschenoper in 2028.

Wetsound
Förderpartner/in: Fall Kollektiv Unruhe e.V.
Wetsound macht Wasserknappheit sowie Meeresspiegelanstieg hör- und erfahrbar. Das Stück verbindet zeitgenössische Komposition, Live-Datenverarbeitung und digitale Vermittlung.

Blaues Rauschen 2026
Förderpartner/in: open systems e. V.
Das Festival erschließt 7 Städte des Ruhrgebiets als urbane Resonanzräume für innovative digitale Kunst und experimentelle Musik.

Unequal World
Förderpartner/in: Falling Walls Foundation gGmbH
AR-Ausstellung mit einem skulpturalen Stadtmodell, das verborgene Formen von Ungleichheit durch interaktive Datenebenen und ortsbezogene Geschichten sichtbar macht.

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich professionelle Kulturinstitutionen wie z.B. Museen und Galerien, Theater und Musiktheater, Ensembles und Orchester, Literaturhäuser, Tanzgruppen und Compagnien, Kunst- und Musikhochschulen oder freie Gruppen und Initiativen. Eine gemeinnützige Organisationsstruktur z.B. Verein, gGmbH ist Grundvoraussetzung für eine Förderung.

Womit kann man sich bewerben?

Bewerben kann man sich mit neuen Projekten und Vorhaben, die sich mit digitalen Techniken und digitaler Vernetzung auseinandersetzen (inhaltlich-künstlerisch, kommunikativ-vermittelnd) und sie für die eigene Institution und/oder Zielgruppen erstmalig nutzbar machen. Merkmale von Projekten können sein:

Kreativer Einsatz digitaler Technologien
– Interaktive Erlebnisse: Projekte, die virtuelle oder erweiterte Realität (VR/AR) nutzen, um interaktive Kunsterlebnisse zu schaffen.
– Multimedia-Integration: Kombination verschiedener digitaler Medien wie Audio, Video, 3D-Modellierung und Animation, um neue Formen der Kunst und Kultur zu entwickeln.

Erweiterung des Zugangs zu Kultur
– Digitale Archive: Initiativen, die kulturelles Erbe digitalisieren und online zugänglich machen.
– Virtuelle Ausstellungen: Nutzung von Online-Plattformen, um Ausstellungen zu schaffen, die geografische Barrieren überwinden und einem globalen Publikum zugänglich sind.

Transformation traditioneller Kulturpraktiken
– Digitale Kunstproduktion: Projekte, bei denen traditionelle künstlerische Methoden durch digitale Werkzeuge erweitert oder ersetzt werden, z.B. digitale Malerei oder Musikproduktion mit künstlicher Intelligenz.
– Hybridformen: Kombination analoger und digitaler Elemente, um neue Ausdrucksformen zu schaffen, wie z.B. interaktive Installationen oder digitale Theaterinszenierungen.

Innovative Vermittlung von Kultur
– Gamification: Anwendung von Spielmechanismen in kulturellen Projekten, um das Engagement und die Interaktion des Publikums zu fördern.
– Personalisierte Erlebnisse: Nutzung von Datenanalyse und künstlicher Intelligenz, um kulturelle Erlebnisse anzubieten, die auf die Interessen und Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt sind.

Förderung neuer Formen der kulturellen Partizipation
– Crowdsourcing und Kollaboration: Projekte, die das Publikum aktiv in die Erstellung oder Kuratierung kultureller Inhalte einbeziehen, z.B. durch gemeinschaftliche Kunstwerke oder kollaborative Plattformen.
– Soziale Netzwerke und digitale Communities: Nutzung sozialer Medien und Online-Communities, um neue Räume für kulturellen Austausch und Kreativität zu schaffen.

Nachhaltigkeit und Langfristigkeit
– Nachhaltige Digitalisierung: Projekte, die nachhaltige Lösungen für die Langzeitbewahrung digitaler Kulturgüter entwickeln.
– Skalierbarkeit und Replizierbarkeit: Projekte, die so konzipiert sind, dass sie auf andere kulturelle Kontexte oder Institutionen übertragbar sind.

Wie kann man sich bewerben?

Eine Bewerbung wird voraussichtlich wieder ab 2027 über das Online-Antragsportal der Aventis Foundation möglich sein.

Wen kann ich fragen?

Claudia Rauschenbach,
Antragstellung & Verwaltung

Stiftungsverwaltung
Tel.: +49 30 552 362 40
c.rauschenbach@gutes-stiften.de

 

 

Sonja Frey,
Kommunikation Förderprojekte

Tel.: +49 173 2808723
sonja.frey@aventis-foundation.org