22.9.2026
Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens lädt das Jüdische Museum Berlin mit der Ausstellung „Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart“ dazu ein, über ein anderes Jetzt nachzudenken. Inmitten einer von Krisen geprägten Gegenwart wagt die Ausstellung einen Blick nach vorn. Zwölf Kunstschaffende untersuchen das Bestehende auf Möglichkeiten für Öffnung und Veränderung..
Für die Ausstellung wurde die KI-gestützte Medienanwendung „M.O.O.N. – My Opposite of Now“ entwickelt. Der Chatbot liefert keine fertigen Antworten, sondern stellt Fragen, greift Gedanken auf und regt Perspektivwechsel an. Grundlage sind ausgewählte Texte zu den Kunstwerken und Ideen der Ausstellung. Aus der Balance zwischen ernsthafter Reflexion und spielerischer Absurdität entsteht ein Raum, in dem Nutzerinnen und Nutzer es wagen können, radikal anders zu denken.
Im Dialog entwickelt so ein persönliches „Gegenteil von Jetzt“, das die KI etwa als Manifest, Drehbuch oder Rezept formuliert – ein Text zum Mitnehmen und freiwilligen Teilen. „M.O.O.N“ ist in der Ausstellung, online und in verschiedenen Sprachen zugänglich. „Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart“ ist noch bis 10. Januar 2027 im Jüdischen Museum Berlin zu sehen.
Die Aventis Foundation fördert dieses Projekt im Rahmen der Förderreihe „Digitale Experimente“.
Das Gegenteil von Jetzt
Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Berlin