Zahlen und Fakten zum Jahresabschluss 2017

Die Aventis Foundation hat im Jahr 2017 rund 1,8 Mio. Euro für satzungsmäßige Leistungen aufgewendet. In diesem Wert sind auch künftige Förderbeträge enthalten, für die in 2017 eine verbindliche Zusage gegeben wurde.

Die Auszahlungen an Projektpartner im Laufe des Jahres 2017 lag bei 1,55 Mio. Euro, hinzu kommen mittelbare Aufwendungen für Förderprojekte in Höhe von 226 Tsd. Euro. Für die Verwaltung der Stiftung einschließlich der Kosten der Vermögensverwaltung wurden in 2017 541 Tsd. Euro aufgewendet (Vorjahr 453 Tsd. Euro). Ende 2017 bestanden Projektverbindlichkeiten in Höhe von 1,64 Mio. Euro (1,75 Mio. Euro), im Wesentlichen für mehrjährige Projektförderungen im Bereich Kunst und Kultur sowie Stipendienprogramme.

Seit ihrer Gründung im Oktober 1996 bis Ende 2017 hat die Aventis Foundation 39,8 Mio. Euro für satzungsmäßige Leistungen ausgegeben. Das entspricht durchschnittlich rund 1,9 Mio. Euro pro Jahr. Zusammen mit dem Gesundheitsprojekt TB Free ergibt sich ein Fördervolumen von 54,3 Mio Euro. Der Verwaltungsaufwand lag in dem betrachteten Zeitraum bei durchschnittlich 419 Tsd. Euro pro Jahr.


Unabhängige und fördernde Stiftung

Die Aventis Foundation ist eine fördernde Stiftung, die sich aus den Erträgen ihres Stiftungskapitals finanziert. Das Grundstockvermögen der Aventis Foundation lag Ende 2017 unverändert bei 53,0 Mio. Euro. und das Sondervermögen des Rolf-Sammet- Fonds bei 0,5 Mio. Euro (0,5 Mio. Euro). Der Abschluss 2017 weist eine Bilanzsumme in Höhe von 63,1 Mio. Euro aus (61,5 Mio. Euro). 

Zum Bilanzstichtag Ende 2017 verfügte die Aventis Foundation über Finanzanlagen und Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 62,5 Mio. Euro (61,5 Mio. Euro). Der Marktwert dieser Finanzanlagen und Guthaben betrug am Bilanzstichtag 72,9 Mio. Euro (69,4 Mio. Euro). Davon waren 57 % in Anleihen, Pfandbriefen, festverzinsten Darlehen und Immobilien angelegt. 41 % sind in Aktien, Aktienfonds und Zertifikaten investiert. Die Liquidität machte zum Bilanzstichtag knapp 2 % aus. 


Rechnungsprüfung

Zum Abschlussprüfer für das Jahr 2017 wurde die PSP Peters Schönberger GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, bestellt. Der Abschlussprüfer hat die Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB und § 12 Abs. 2 StifG Hessen sowie unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Die Prüfung hat zu keinen Einwänden geführt.