Junge Deutsche Philharmonie

Lautma(h)lerei in der Berliner Philharmonie

Junge Deutsche Philharmonie


Im Rahmen einer Frühjahrstournee durch die wichtigsten Konzertsäle Deutschlands präsentierte die Junge Deutsche Philharmonie unter der Leitung von Jonathan Nott mit Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 9 ein gewaltiges symphonisches Werk, das mit seiner dramatischen Untergangsstimmung einen nachhaltigen Eindruck hinterließ. In den vier Sätzen des anspruchsvollen Meisterwerks inszenierte der Komponist seinen persönlichen Abschied und drang dabei in Klanggestaltung und Formbildung bereits Anfang des 20.Jahrhunderts weit in die Bereiche der Neuen Musik vor.

Auf Einladung der Berliner Philharmoniker gastierte das Ensemble der Jungen Deutschen Philharmonie zu diesem besonderen und kostenlosen Konzert in Berlin, das von der Aventis Foundation als Maßnahme der Kulturvermittlung und kontinuierlichen Nachwuchsförderung unterstützt wurde.

Seit ihrer Gründung 1974 ist die Junge Deutsche Philharmonie als Kulturbotschafterin in Deutschland und der Welt unterwegs. Das Orchester bietet herausragenden Musikstudierenden im Sinne engagierter Nachwuchsförderung eine exzellente Musizierpraxis als Ergänzung zum Hochschulstudium, um ihre Kompetenzen weiterzuentwickeln und um Neues zu wagen.

Junge Talente planen ungewöhnliche Veranstaltungskonzepte, gestalten ihre Konzertprogramme selbst und gründen neue Formationen. So entstehen am Zeitgeist orientierte Musikerlebnisse von höchster Qualität.

 

Foto: Johannes Baumann / Junge Deutsche Philharmonie