Schauspiel Frankfurt

Aktuelle Dramatik und experimentelle Formen

Schauspiel Frankfurt

 

Die Aventis Foundation verlängert die Förderung aller Ur-und Erstaufführungen des Schauspiel Frankfurt um weitere 2 Jahre bis zur Spielzeit 2013/2014 und setzt damit eine nachhaltige Partnerschaft fort, die seit der Spielzeit 2009/10 junge Künstler und neue Formate, die sich der Themen unserer Zeit annehmen, unterstützt.

Die Stiftung stärkt damit das Konzept einer Nachwuchsförderung, das sowohl jungen als auch etablierten Autorendie Chance einer kontinuierlichen Weiterentwicklung bietet. Mit 12 Ur- und Erstaufführungen allein in der laufenden Saison 2011/12 widmet sich das Schauspiel Frankfurt der aktuellen Dramatik und experimentellen Formen. Junge Autoren, Uraufführungen und Stückentwicklungen stellen seit 2009 eine zentrale Linie des Frankfurter Spielplans dar – und werden auch die Spielpläne der kommenden Jahre bestimmen.

Intendant Oliver Reese stellt fest: „Neue Dramatik hat es bei Publikum und Kritik immer schwer und setzt sich, wie alles Neue, einem besonderen Risiko aus. Umso wichtiger ist die kontinuierliche Förderung von jungen Künstlern, die ihre eigene Formsprache entwickeln und neue Sichtweisen ins Theater bringen. Diese notwendigen Spielräume gilt es zu erhalten und auszubauen. Deshalb liegt mir die Förderung durch die Aventis Foundation besonders am Herzen – denn sie setzt dort an, wo das Theater am lebendigsten ist und Neues schöpfen kann.“

Vor allem die kontinuierliche Zusammenarbeit mit Autoren, wie dem vielfach ausgezeichneten Frankfurter Hausautor Nis-Momme Stockmann oder dem Stückentwickler und Regisseur René Pollesch, bildet einen Fokus im Spielplan. Dabei setzt das Schauspiel Frankfurt sowohl auf bekannte Gegenwartsdramatiker wie Roland Schimmelpfennig, als auch auf neue Namen und junge Künstler wie Lothar Kittstein, Kevin Rittberger oder das Performance-Duo Auftrag:Lorey, denen in Frankfurt ermöglicht wird ihre eigene Bühnensprache weiter zu entwickeln. Auch englischsprachige Autoren, namentlich Dennis Kelly und Simon Stephens, stehen auf dem Programm.

Durch die Förderung der Aventis Foundation wurden in der Vergangenheit aufsehenerregende Projekte ermöglicht wie „Das blaue blaue Meer“ und „Die Ängstlichen und die Brutalen“ von Nis-Momme Stockmann oder „Remake:Rosemarie“ und „Je t’aime:Je t’aime“ von Lothar Kittstein und Bernhard Mikeska, die auch in der kommenden Saison 2012/13 wieder zusammen für Frankfurt ein Stück entwickeln werden. Weitere vielversprechende Uraufführungen sind geplant.